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Medieninformation

Freitag 03. Juli 2009 14:54Alter: 3 yrs

Konsequentes Nachhaltigkeitsmanagement

Nachhaltigkeitsbericht 2008 der Ernst Schweizer AG, Metallbau, veröffentlicht

Erfreuliche Entwicklungen – wie der höhere Umsatz und der gestiegene Exportanteil – beeinflussten die betriebliche Umweltbelastung des Metallbauunternehmens Ernst Schweizer AG im Jahr 2008. Der Anstieg konnte durch den Bezug von Wärme aus dem Fernwärmeverbund mit Holzschnitzelheizung und der Umstellung auf Wasserkraft beim Strombezug am Standort Hedingen sowie eine verbesserte Energieeffizienz begrenzt werden. Bei der betrieblichen Umwelteffizienz wurde damit eine Verbesserung von 19,4 Prozent erzielt.

 

Wirtschaftliches Wachstum bedeutet immer auch eine grosse Herausforderung hinsichtlich ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit. Wie die Ernst Schweizer AG, Metallbau, diese unternehmerische Verantwortung meistert, zeigt die Berichterstattung über das Jahr 2008.

 

Starke ökonomische Entwicklung

Die Festigung der fünf Geschäftsbereiche erlaubt die gezielte und verstärkte Marktbearbeitung. Die Erfolge zeigten sich auch 2008: Der Umsatz konnte um 3 Prozent auf 139 Mio. Franken gesteigert werden. Stark gewachsen ist der Geschäftsbereich Sonnenenergie-Systeme. Ebenfalls gewachsen sind die Geschäftsbereiche Holz/Metall-Systeme sowie Briefkästen und Fertigteile. Der Anstieg des Exportanteils auf 21 Prozent (+ 50 Prozent) basiert vor allem auf der verstärkten Nachfrage nach Holz/Metall-Systemen, Glasfaltwänden, Sonnenkollektoren und Montagesystemen für Photovoltaik-Module. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg auf CHF 3,6 Mio.

 

Ökologie: Höhere Belastungen aufgefangen

Dank der Umstellung des Strombezugs in Hedingen auf Wasserkraft und des Bezugs von Fernwärme aus einer Holzschnitzelheizung konnten die Umweltauswirkungen der höheren Produktionsleistung, der verstärkten Automatisierung und des gewachsenen Exportanteils kompensiert werden. Die wichtigsten Reduktionen 2008 waren Strom und Wärme (- 44,3 Prozent) und die Geschäftsreisen (- 4,5 Prozent). In der Berichtsperiode zugenommen haben die Belastungen durch Hilfsstoffe und Entsorgungsleistungen (+ 6,1 Prozent) sowie Warentransporte (+ 3,5 Prozent). Die betriebliche Umwelteffizienz (Umsatz pro betriebliche Umweltbelastungspunkte UBP) verbesserte sich um 19,4 Prozent auf 29,6 CHF pro 1000 UBP.

 

Know-how- und Nachwuchs-Förderung

Mit 3,1 Ausbildungstagen pro Vollzeitstelle wurde das Fachwissen der Mitarbeitenden gestärkt. Der Anteil des Nachwuchses ist mit 44 Lernenden weiterhin hoch. Schweizer schuf zudem vier zusätzliche Vollzeitstellen. Der vor zwei Jahren eingeführte kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) führte 2008 zu 171 Verbesserungen mit Einsparungen von CHF 900'000.

 

Zuversichtlich in die Zukunft

Das Nachhaltigkeitsmanagement bei Schweizer berücksichtigt die Aspekte Produkte, Qualität, Personal und Organisation, Sicherheit, Umwelt sowie Finanzen. 2009 sollen eine weitere Erhöhung des Betriebsertrages, die kontinuierliche Verbesserung der betrieblichen und der Gesamt-Umwelteffizienz erreicht sowie die im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindende MitarbeiterInnen-Befragung durchgeführt werden.

 

Das Leistungsspektrum umfasst Fassaden, Holz/Metall-Systeme, Fenster und Türen, Briefkästen und Fertigteile sowie Sonnenenergie-Systeme. Geachtet wird auf eine geringe Umweltbelastung während der gesamten Lebensdauer der Produkte.

 

Bildlegende: Der Briefkasten von Schweizer wird 35 und behauptet sich dank des unverwechselbaren Designs von Andreas Christen auch heute noch auf dem Markt.

 

Text (Word)

Bild (jpg, 319 KB)


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