Die Ernst Schweizer AG, Metallbau, blickt auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr zurück. Es wurden 21 Arbeitsplätze geschaffen. Aufgrund des Ausbaus der Produktion konnten die Ziele in Bezug auf die Umwelteffizienz jedoch nicht vollumfänglich erreicht werden.
Der Nachhaltigkeitsbericht 2009 der Ernst Schweizer AG zeigt, dass wirtschaftliches Wachstum auch im Einklang mit sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit zu erreichen ist.
Hervorragende Zahlen trotz schwierigem Umfeld
Die Ernst Schweizer AG, Metallbau, hat das Geschäftsjahr 2009 trotz wirtschaftlich schwierigem Umfeld äusserst erfolgreich abgeschlossen: Insgesamt stieg der Auftragseingang um 8% auf CHF 145 Mio. Der Betriebsertrag erreichte mit CHF 139 Mio. das gute Vorjahresniveau. Positiv entwickelt hat sich das Service-Geschäft und der Exportanteil erhöhte sich leicht von 21 auf 22 %. Dank wesentlichen Prozessverbesserungen stieg das Betriebsergebnis (EBIT) auf CHF 6,0 Mio..
Soziales: Mehr Arbeitsplätze und höhere Zufriedenheit
Zahlreiche neue Arbeitsplätze konnten geschaffen werden: Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stieg um 21 und lag Ende 2009 bei 552. Davon waren 44 Lernende. Die im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindende Befragung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigte in allen Bereichen verbesserte Werte. 88% aller Mitarbeitenden indentifizieren sich in einem hohen oder sehr hohen Mass mit dem Unternehmen. Zurückzuführen ist dies unter anderem auch der Einführung des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses KVP vor zwei Jahren.
Ökologie: Höhere Belastungen aufgrund vergrösserter und intensivierter Produktion
Aufgrund der zunehmenden Automatisierung, der insgesamt grösseren Produktionsfläche und des dank guter Auslastung eingeführten Schichtbetriebs stieg der Stromverbrauch um 7,6% an, dessen Umweltbelastung konnte jedoch durch die Umstellung auf Wasserkraft am Standort Möhlin um 8,5% gesenkt werden. Im Berichtsjahr kam zudem – nicht zuletzt wegen dem kalten und langen Winter – eine Steigerung des Wärmebedarfs hinzu (+13,3%). Insgesamt sank die betriebliche Umwelteffizienz (Umsatz pro betriebliche Umweltbelastungspunkte UBP) um 5,7 % auf 26,5 CHF pro 1000 UBP. Mit dem 2009 erfolgten Beitritt des Geschäftsbereichs Sonnenenergie-Systeme zur WWF Climate Group hat sich Schweizer für die Zukunft verpflichtet, die Energieeffizienz auf Unternehmensebene substanziell zu steigern und den CO2-Ausstoss weiter zu senken.
Anerkennung für nachhaltiges Engagement
Das Engagement für Umwelt und Gesellschaft wurde 2009 mit zwei Auszeichnungen honoriert: mit dem Prix Watt d’Or (Auszeichnung für Bestleistungen im Energiebereich) und dem Diplom des Swiss Venture Club (Unternehmerpreis für besonders innovative und langjährig erfolgreiche KMU). Der dritte Rang beim Öbu-Preis für den besten Nachhaltigkeitsbericht honoriert die Qualität der Nachhaltigkeitsberichterstattung.
((Bildlegende))
Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Schweizer engagieren sich ausserhalb des Unternehmens für das gesellschaftliche Wohl. Sechs wurden in diesem Jahr bei ihren freiwilligen Einsätzen begleitet.
Auskünfte:
Ernst Schweizer AG, Metallbau
Martina Marchesi
Projektleiterin Nachhaltigkeit
Bahnhofplatz 11
8908 Hedingen
Telefon +41 44 763 61 11
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