Die Ernst Schweizer AG Webseite verwendet Cookies. Erfahren Sie mehr in unseren Datenschutzhinweisen

Akzeptieren

internezzo ag - Ihre TYPO3 Webagentur
TBS Identity
Kontakt   ¦   Service   ¦   Stellen   ¦   Medien   ¦   Kunden-Login

Privater Gestaltungsplan
Areal Ernst Schweizer AG

Mit der geltenden Bau- und Zonenordnung (BZO) kann sich Schweizer auf dem Areal in Hedingen nicht mehr weiterentwickeln. Deshalb hat Schweizer in Zusammenarbeit mit der Gemeinde einen privaten Gestaltungsplan ausgearbeitet. Dieser ist die Grundlage dafür, dass das Unternehmen die Produktionsstätten wirtschaftlich und effizient gestalten kann und so die 400 Arbeitsplätze am Standort Hedingen sichern.

 

Zielsetzung

Die Vision von Schweizer ist eine nachhaltig entwickelnde Gesellschaft. Dies bedeutet für Schweizer, auf die Ansprüche von Kunden, Mitarbeitenden, Gesellschaft, Umwelt wie auch von Geldgebern einzugehen und langfristige Lösungen für alle anzustreben. Entsprechend sollen die geplanten Entwicklungsschritte auf dem Areal folgende Ziele unterstützen:

  • Kunden: Büro-, Produktionsflächen und Verkehrswege entsprechen den Anforderungen an Produkt, Qualität, Termine und Umsatz
  • Mitarbeitende: Arbeitsplätze und Know-how am Standort Hedingen sichern
  • Gesellschaft: Fussgänger-Situation am Breitenweg verbessern, Areal abgrenzen
  • Umwelt: Energieeffiziente Gebäude und Nutzung der Sonnenenergie
  • Wirtschaftlichkeit: Fliessproduktion, effiziente Logistik und Verkehrsführung, flexible Büro- und Fabrikationsflächen 

 

Unterlagen Abstimmung (pdf, 6 MB)

heutige Situation
heutige Situation

Geplante Bauetappen Areal Bahnhofplatz 11

Durch die folgenden Etappen können die gewünschten Ziele gewährleistet werden:

  • 1. Etappe: Büro Kopfbau Werk 1 (bereits bewilligt)
  • 2. Etappe: Fussgängerüberführung Breitenweg
  • 3. Etappe:
    - a. Werkerweiterung Querriegel und Innenhof
    - b. Ersatzbau Werk 2
    - c. Büroaufstockung

Mit der dritten Etappe kann eine durchgängige Fliessproduktion auf der Fläche der bisherigen Werke 1 und 2 (einschliesslich Innenhof und Querriegel) geschaffen werden. Mit den zusätzlichen Büroflächen, die mit dem bereits bewilligten Kopfbau Werk 1 geschaffen werden, kann das Bürogebäude Querriegel für eine Erweiterung des Werks weichen.

bis ca. 2025 geplante Aus-, Erneuerungs- und Umbauetappen
bis ca. 2025 geplante Aus-, Erneuerungs- und Umbauetappen

Gestaltungsplan

Der Gestaltungsplan soll die Umsetzung dieser Etappen ermöglichen, indem er durch eine massvolle Erhöhung der Ausnützung (Baumasseziffer) zusätzliche Baumöglichkeiten schafft. Damit wird auch die sehr tiefe Ausnützung der Industriezone auf ein in anderen Gemeinden übliches Mass erhöht. Der Gestaltungsplan verlangt eine einwandfreie Einordnung der Bauten und Anlagen und eine Nutzung der Sonnenenergie von Dachflächen und Fassaden bei Neubauten, soweit dies möglich ist. Der Grünstreifen entlang der Bahngeleise muss erhalten bleiben.

Durch diese Verdichtung nach innen wird im Gegenzug eine Wohnnutzung an der Hinteren Bahnhofstrasse möglich. Der Gestaltungsplan definiert dieses Gebiet für eine überwiegende Wohnnutzung und schafft die Voraussetzung für einen attraktiven Übergang zum Zentrumsgebiet.

Neuerungen Gestaltungsplan
Neuerungen Gestaltungsplan

Fussgängerüberführung Breitenweg

Der Gestaltungsplan verpflichtet Schweizer, für die Gemeinde eine Fussgängerüberführung als Ersatz für den Breitenweg durch das Areal zu erstellen und zu finanzieren. Dadurch wird das Areal vom Fussgängerverkehr abgegrenzt und damit die Sicherheit verbessert. Ein Lift macht den Weg künftig behindertengerecht und ermöglicht dessen Nutzung mit Kinderwagen und Fahrrädern. Die Details der neuen Überführung werden in einem Vertrag zwischen der Gemeinde und Schweizer geregelt.

Visualisierung Fussgängerüberführung Breitenweg
Visualisierung Fussgängerüberführung Breitenweg

Verkehrssituation

 

Lastwagenverkehr

Die zusätzlichen Werkflächen ermöglichen es, dass künftig mehr Arbeitsschritte in Hedingen erfolgen können und hiermit verbundene Transportfahrten zu und von anderen Unternehmensstandorten eingespart werden können.

Auch bei einem Vollausbau gemäss Gestaltungsplan ist deshalb mit keiner erheblichen Zunahme des Lastwagenverkehrs zu rechnen.

 

Personenverkehr

Um auch dem Verkehrsaufkommen durch Mitarbeitende entgegen zu wirken, fördert Schweizer bereits jetzt und auch künftig den öffentlichen Verkehr und beschränkt Parkplätze für Personenwagen auf ein Minimum. Die Anzahl Parkplätze liegt 42% tiefer als heute gemäss Schweizer Norm zulässig. Eine Verkehrszählung hat zudem gezeigt, dass der Personenverkehr über den Bahnhofplatz nur zu ca. 40 % von Schweizer verursacht wird, der Rest ist v.a. Verkehr von und zum Bahnhof.

 

Erschliessung

Zudem wurde Mitte März die bestehende Erschliessung für das Areal überprüft. Dabei hat sich gezeigt, dass die Fahrbahnbreiten und Kurvenradien durchwegs genügen und die bestehenden Strassen für die nötigen Schleppkurven der Schwerverkehrsfahrzeuge ausreichen. Demnach können die Lastwagen von Schweizer auf den Ein- und Ausfahrten manövrieren, ohne private Flächen zu tangieren.

Für die Zwillikerstrasse verlangen die Zugangsnormalien ein Trottoir von mind. 2 m Breite. Ein solches steht heute bereits auf der ganzen Länge zur Verfügung. In zwei Bereichen fehlt zurzeit für das bestehende Trottoir ein entsprechendes öffentliches Wegrecht.

Abgesehen von den fehlenden Wegrechten besteht eine ausreichende, in jeder Hinsicht den Normen entsprechende, Erschliessung für das heutige Verkehrsaufkommen und auch im Falle einer allfälligen Verkehrszunahme.

Da die Gemeinde in Betracht zieht, das Areal von Schweizer künftig von Norden mit einer neuen Strasse entlang den Gleisen zu erschliessen, wurden die nötigen Voraussetzungen dafür in den Gestaltungsplan integriert. Sämtliche Veränderungen auf dem Areal müssen diese Option der Erschliessung immer miteinbeziehen, sodass eine Anlieferung und Zufahrt von Norden her nicht durch den Betrieb verunmöglicht wird. Sobald die Norderschliessung realisiert wird, müssen Lastwagen (> 3.5 t) sowie Personenverkehr von Norden über diese neue Strasse zufahren, um das Ortszentrum zu entlasten. Personenverkehr von Süden, Besucher sowie Verkehr aus dem Dorf selbst können weiterhin über die bestehende Einfahrt ab dem Bahnhofplatz im Süden geführt werden.

 

Was bringt der Gestaltungsplan der Gemeinde/dem Dorf?

Der Gestaltungsplan bringt für die Gemeinde folgende wichtige Vorteile:

  • Fussgängerüberführung Breitenweg, um den Fussgänger vom Werkverkehr zu entflechten und die Sicherheit der Verbindung für die Fussgänger zu verbessern. Ein Lift macht den Weg künftig behindertengerecht und ermöglicht dessen Nutzung mit Kinderwagen und Fahrrädern;
  • Die Option der Nordzufahrt auf das Areal von Schweizer ist für den Fall abgesichert, dass die Gemeinde beschliesst, das Areal Schweizer künftig von Norden entlang der Bahnlinie zu erschliessen;
  • Überwiegende Wohnnutzung im Bereich Hintere Bahnhofstrasse, falls das Grundstück (momentan als Parkplatz genutzt) überbaut wird sowie Verbot einer industriellen Nutzung (Fabrik) auf diesem Grundstück.
  • Architektonische Aufwertung der Werkgebäude im Übergangsbereich zur Wohnzone 

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei

 

Ernst Schweizer AG, Metallbau

Bahnhofplatz 11

8908 Hedingen

 

Telefon +41 44 763 61 11

Telefax +41 44 763 61 19

Kontaktformular

News

+ + + Musik ver-rückt – Konzerte an ungewöhnlichen Orten: Bilder und Video vom 7. Juli 2017

+ + + Integration gelungen, architektonisch perfekt, die Energiewerte hervorragend – hier liegt das...

+ + + Annahme des Gestaltungsplans der Ernst Schweizer AG

© 2017 Ernst Schweizer AG, Metallbau  ¦  Telefon +41 44 763 61 11